Gelungener Projektabschluss

Bereits seit mehreren Wochen beteiligt sich eine Gruppe von 6-Klässlern der Gesamtschule Mücke aktiv an dem Projekt „Who is Who?“. Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, dass sich die Gruppenmitglieder mit ihrer eigenen Identität auseinandersetzen. Dies beinhaltet Wertvorstellungen sowie die eigene Meinungsbildung und Vorurteile zu hinterfragen. Zentral handelt es sich um ein präventives Projekt mit dem Ziel Fremdenhass zu minimieren. Dank der Projektförderung- und finanzierung von Demokratie leben „Aktiv gegen Rechtsextrexmismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ kann das Projekt „Who is Who?“ an der Gesamtschule Mücke realisiert werden.
Betreut wurde das Projekt von der Sozialassistentin Christina Menz-Kühnl und Anja Rühl als Teilhaberassistenz. Die Fahrt zur Begegnungsstätte Anne Frank wurde auch begleitet vom Jugendpfleger der Gemeinde Mücke Jürgen Schneller.
Am Freitag fand nun die Abschlussveranstaltung statt. Es wurden nicht die Schulräume genutzt, sondern der Jugendraum war das Ziel. Während des Projektes versetzte man sich in verschiedene Rollen, so beispielsweise in die Rolle eines Obdachlosen, einer Muslima, einer Inderin, eines Arbeitslosen, einer Ärztin, einer Tischtennisspielerin oder eines Rappers.
Den Jugendlichen hat es viel Spaß gemacht, in die Rollen zu schlüpfen – allerdings wurde auch die Sichtweise berücksichtigt. Die 21 Kinder im Alter von 11-13 Jahre haben viel gelernt und sich eine eigene Meinung gebildet. Durch das Spiel „Wer macht den ersten Schritt“ wurde die Eigenwertvorstellung ganz deutlich und man spürte und sah deutlich, dass es zwischen einem Obdachlosen, einem Professor oder einer alleinerziehenden Mutter Unterschiede gibt. Wie sagt schon das alte Sprichwort: „Kleider machen Leute“. Das Selbstwertgefühl spielt eine große Rolle.
Auch das Thema „Sprache“ wurde untersucht. In dem Spiel ging es um einfache Handlungen wie: Kann jeder eine Wohnung mieten? Ein Professor sicherlich, aber ein Obdachloser zieht da den Kürzeren. Es wurde mit Vorurteilen gespielt und eine wichtige Rolle spielt die Empathie.
„Als Empathie bezeichnet man die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie wird gemeinhin auch die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen, wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz und Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl gezählt“, so steht es bei Wikipedia.
Die ganzen „Spiele“ wurden mit Bildern dokumentiert. Aus diesen entstandenen Bildern während des Projektes, wurden in kleinen Gruppen, Kollagen erstellt. In der Schule werden diese Arbeiten zu sehen sein.
Christina Menz-Kühnl zieht ein ganz positives Resümee. Durch die Präventionsarbeit können die Kinder, in deren Köpfe die Vorurteile noch nicht einzementiert sind, selbst ihre Erfahrungen machen. Bewusst, so Menz-Kühnl, hatte sie zum Abschluss des Projektes den Jugendraum ausgewählt. Auch hatte sie den Jugendpfleger Jürgen Schneller dazu eingeladen. So konnten sich die Kinder, die eigentlich offiziell noch nicht in den Jugendraum dürfen, einmal „groß“ fühlen und das Kennenlernen mit Jürgen Schneller wurde dann auch schon eingefädelt.
Abschließend gab es Getränke und Pizza für die Projektteilnehmer und auch noch was Süßes als Nachtisch.

Christopher Tauber lies Comics leben

Comickünstler und –autor Christopher Tauber an der GSM Mücke
Das war mal ein besonderes Highlight. Eine kultpädagogische Lesung und für jedes Kind noch ein Autogramm vom Künstler persönlich. Die sechsten Schulklassen waren die Nutznießer dieser tollen und einmaligen Lesung. Organisiert hat die Lesung das Mediathekenteam und die Ideengeberin war Ilona Zebisch.
Erzählgeschichten, das sind die Comics und sie schaffen eine kreative Ausdrucksmöglichkeit. Es sind gezeichnete Geschichten, die noch viel Raum der Ausdrucksweise haben.
Das Besondere war, dass Christopher Tauber die Geschichten selbst gemalt und geschrieben hat und vortrug. Mit leiser Musik war die Lesung unterlegt. Die Kinder konnten die Zeichnungen verfolgen und ansehen, während der Comic Autor die Geschichte dazu vortrug. Selbst die Geräusche wurden von ihm selbst gemacht und die Sprache war einfach irgendwie irre. Mal sprach der laut, verständig und wenn es zur Situation passte näselte er beim Vorlesen. So hatte man als Zuhörer genaue Vorstellungen, wie die Geschichte gesponnen war. Da ging es um verschwundene Smaragde, Detektive, die eigentlich keine waren…..
„Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf“ heißt die Graphic Novel, in der Justus, Peter und Bob nun erstmals im Comicformat ermitteln und auch „die Kammer der Rätsel“, sind in der Mediathek auszuleihen. Beide Bücher sind im letzten Jahr erschienen.
Es war hochspannend und außer dem Künstler, der seine Geschichten authentisch vortrug, war nichts zu hören. Die Schülerinnen und Schüler waren total in die „Sprachklauen und Comics“ des Autoren Christopher Tauber gelangt.
Christopher Tauber wurde in 1979 in Frankfurt am Main geboren und ist bekannt unter seinem Künstlername Piwi. Er ist deutscher Comiczeichner. Nach Aufenthalten in Berlin und Stuttgart lebt und arbeitet er heute in Frankfurt am Main.

Grundschüler hatten GSM im Griff

Am Montag war echt was los – im ganzen Schulgebäude. Rund 100 Jungen und Mädchen der 4. Klassen aus den Grundschulen Groß-Felda, Ober-Ohmen, Ulrichstein und Nieder-Ohmen waren mit ihren Lehrkräften angereist. Steht doch im Sommer dann ein Schulwechsel an, sollte man sich schon beizeiten damit  beschäftigen. Die GSM Mücke mit ihrem Förderstufenleiter Markus Günterberg hatten ein Rahmenprogramm zusammengestellt. Unterstützt wurden die Aktionen von den Schülern der Klasse 10 Rb,  Tom Luca Sütcü, Sahra Endres und David Schneider. Nach einer Begrüßungsrunde wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe besuchte die Mediathek und dort gab Gudrun Stein einen schulischen Einblick und Peter Schäfer hatte in den Chemie-Hörsaal eingeladen. Weitere interessante Punkten waren der Physikraum mit Anke Peppler und über Geographie erfuhren die Kids etwas von Lena Mehles. Um auch mal sportlich unterwegs zu sein, hatte Markus Günterberg und sein Team noch eine Schulrallye ausgearbeitet. Mit einem Fragenkatalog wurden die Kids dann losgeschickt, die Schule zu erkunden. Diese Rallye dient auch zur Orientierung der Schule und weiterhin soll sie den jungen Schülerinnen und Schülern die Angst vor dem großen Schulgebäude nehmen. Abschließend gab es noch einige Urkunden und kleine Preise zu gewinnen. Für die künftigen Schulbesucher der GSM war es ein aufregender Tag – aber es hat allen viel Spaß gemacht.

 

2. Bundesligaspieler zu Gast an der GSM

Zwei Spieler der LicherBasketbären hielten am Freitag die Sportklasse 5Fd auf Trab. Eingefädelt hatte das Probetraining  der Vater von Helen Schön (Sven Schön aus Merlau). Für die Kinder war das eine Unterrichtsstunde der Superlative, denn sie hatten zwei Bundesligisten zu Gast. Lamar Mallory und Alen Pjaric waren die beiden Spieler. Der Unterricht fand Bilingual statt, denn nur Alen Pjaric konnte die Anweisungen auf Deutsch übersetzen. Der Schwerpunkt des Probetrainings lag auf Passen und Fangen. Die beiden B Ligisten erklärten, zeigten und dann spielten die Schülerinnen und Schüler weiter. Gabi Greb, die Sportfachlehrerin war auch ganz angetan von den beiden Großen aus Lich. Aber auch die Sportkinder fanden den Unterricht wunderbar und sie waren total begeistert. Wenn mal solche Coaches hat, dann macht das Spielen noch viel mehr Spaß.

Sport und gesunde Ernährung

Am Dienstag, den 20.12.2016 gab es einen ganz besonderen Besuch in der Sportklasse 5Fd: Die Ernährungsberaterin Marina Ruppel hielt an diesem Tag zwei Stunden „Ernährungsunterricht“. Das Thema wurde im Biologieunterricht bereits behandelt, doch mit praktischen Beispielen und Tipps wurden den Kindern noch weitere wichtige Informationen rund ums Essen geliefert. Sie zeigte den Kindern z.B. auf, dass das Frühstück die Basis für einen erfolgreichen Tag darstellt, denn wer morgens nicht frühstückt, dessen Leistungskurve sinkt während des Tages schnell ab. Hierzu präsentierte sie auf einem Plakat eine Leistungskure von Paul und Egon. Egon frühstückt regelmäßig morgens, Paul dagegen nicht. So wurde den Kindern anhand dieses Plakates erklärt, wie sich die Leistungsbereitschaft bei beiden Kindern verhält. Das gesunde Frühstück sei eine solide Grundlage für mehr Leistung, mehr Vitalität und eine bessere Lernbereitschaft, so die Ernährungsexpertin. Ebenso zeigte sie auf, was gute und schlechte Energie bedeutet und zeigte den Kindern, dass das so hochgepriesene Müsli aus der Verpackung doch gar nicht so gesund scheint, wie man immer meint. In einer Müslipackung befinden sich ca. 91 Stück Würfelzucker, was zwar zunächst zu einem Leistungsanstieg führe, später jedoch zu einem rapiden Leistungsabfall. Zu viel Zucker bedeute nämlich zu viel Energie. Wenn der Körper zu viel Zucker auf einmal aufnehme, könne man sich schlechter konzentrieren, man fühle sich schnell schlapp. Für Erwachsene seien 12 Stück Würfelzucker pro Tag angemessen, für Kinder im Alter von 10 Jahren jedoch nur 6-7 Stück. Doch häufig seien die Lebensmittel von heute schon überzuckert. Naturbelassene Jogurts mit Rosinen und Nüssen oder einem Stück Obst wäre ein gesunder Ersatz für süße Dickmacher. Mithilfe einer Anstattliste konnten sich die Kinder informieren, was man anstatt Salami oder Teewurst verzehren sollte. Mit großem Staunen konnten die Kinder ihre selbst mitgebrachten Verpackungen entlarven und selbst feststellen, wie viel Zucker ihr Lieblingsgericht enthält. Ebenso wurde auch ein Jogurt untersucht – zum Vorschein kamen undefinierbare Früchte, die nichts mehr mit einem normalen Obststück zu tun hatten.

„Das war ein toller Tag“, war der Konsens der Schüler, der in einem gesunden Frühstück endete. „Ich werde versuchen, mich gesünder zu ernähren“, sagten einige Schüler/innen. Das hoffen sowohl die Lehrerinnen( F. Stein, Klassenlehrerin, G. Greb, Biologielehrerin), die diesen Tag organisiert haben als auch die Gesundheitsberaterin.

Fünf Klassen auf dem Hoherodskopf

Schnee muss man spontan nutzen - das dachten sich auch die Klassen 5Fd, 7Ra, 7Rb, 8Hb und 10Ga mit ihren Lehrkräften Herrn Strauß, Frau Pfeiffer, Frau Henß, Frau Greb und Herrn Frerichs. So fuhr man am Donnerstag mit 2 Bussen der Firma Philippi auf den Hoherodskopf. Mit allerlei Schlitten im Gepäck ging's los und man fand eine tolle Winterlandschaft vor. Beim Rodeln und Schneeballschlachten hatten alle jede Menge Spaß. Nur der beschwerliche Weg nach oben nach der langen Fahrt ins Tal ließ das ein oder andere Mal den Wunsch nach einem Lift aufkommen.
Alles in allem war der gemeinsame Wintersporttag ein voller Erfolg und alle Kinder und Lehrkräfte waren sich einig, dass man das im nächsten Jahr unbedingt wiederholen müsse.