Praktikumsvorbereitung der 8Ha

Praktikumsvorbereitung der 8Ha
in der Jugendfreizeitstätte der AWO in Grünberg

Vom 21. – 24.3.2016 hatten die Schülerinnen und Schüler der 8Ha Gelegenheit sich auf ihr anstehendes dreiwöchiges Betriebspraktikum vorzubereiten.

Mit ihrer Klassenlehrerin Frau Becker verbrachten sie 3 Tage auf dem Gelände der AWO Grünberg um sich dort mit folgenden Themen auseinanderzusetzen:

·         Inhalt und Aufbau der Praktikumsmappe

·         Der erste Praktikumstag

·         Vorbereiten und Dokumentieren einer Betriebserkundung

·         Durchführen von Betriebsbesichtigungen (Sporthotel Grünberg, Firma Bender)

·         Sicherheitsregeln und Hinweisschilder

·         Videofeedback: Ich stelle mich vor

·         u.v.m.

Frau Schmuck, eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit, die die Schülerinnen und Schüler der GSM betreut, war mit von der Partie und behandelte folgende Themen mit der Klasse:

·         Aktuelle Stellenangebote auf dem regionalen Arbeitsmarkt

·         Meine berufliche Zukunft

·         Verfassen eines Bewerbungsanschreibens

Das Foto zeigt die Klasse nach der Betriebsbesichtigung des Sporthotels Grünberg, welche vom Geschäftsführer, Herrn Schmitt, durchgeführt wurde.

Betriebsbesichtigung Bender

Die 8Ha der Gesamtschule Mücke besucht die  Firma Bender

Am 22.03. 2016 besuchte die Klasse 8 Ha der Gesamtschule Mücke die Firma Bender in Grünberg.

Sina Herber (Personalreferentin der Firma Bender) begrüßte uns freundlich und betreute uns während des ganzen Vormittags.  Nach dem langen Fußmarsch freuten sich alle über die gereichten Getränke und die leckeren Häppchen.

Zunächst wurde ein Impulsfilm zur Firmengeschichte und den Produkten der Firma Bender gezeigt.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mehr über die Geschichte und den Werdegang eines Azubis bei Bender zu erfahren. Der junge Mann war selbst Hauptschulabsolvent und  berichtete den Jugendlichen von seinem beruflichen Werdegang und die die Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Klasse nutzte die Möglichkeit, mit ihm in Gespräch zu kommen.

Danach wurde die Klasse in 2 Gruppen durch den Betrieb geführt. Nach der Betriebsbesichtigung hatten die Schülerinnen und Schuler die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung des Ausbildungsleiters Herrn Weitzel und einiger Auszubildender sich selbst im Löten zu üben. Insbesondere  das Löten machte allen Schülerinnen und Schülern großen Spaß. Wenn auch teilweise mit Hilfe, wurden am Ende der Praxisübung alle Elemente zum Leuchten gebracht.

Das Foto zeigt ein von einem Schüler erstelltes Leuchtmodul.

Die Mücker Pistenkünstler unterwegs

Schulskikurs auf der Tauplitzalm durch eine Kooperation der Gesamtschulen Mücke und Lumdatal ein voller Erfolg

Vom 12.-18.03.2016 führte die Gesamtschule Mücke zum fünften Mal in Kooperation mit der Gesamtschule Lumdatal einen Schulskikurs für die Schüler und Schülerinnen der Skikurs-AGs auf der Tauplitzalm durch. Insgesamt setzte sich die Schülergruppe aus 40 Schulkindern des 6., 7. und 8. Schuljahres beider Schulen zusammen, die von fünf Skilehrern betreut und ausgebildet wurden. Verantwortlich für die Fahrt waren Markus Ewald (GS Lumdatal) und Gabi Greb (GS Mücke), die von Norbert Schomber, Walter Wilhelm, Ingeborg Marx und Michael Harnak (alle Skilehrer) sowie Meent Frerichs und Sandra Henß (Begleitpersonen) unterstützt wurden. Somit konnten fünf verschiedene Niveaugruppen gebildet und die Kinder ihrem Können entsprechend gefördert werden.

Die Fahrt auf die Tauplitzalm ist bei beiden Schulen fest im Schulprogramm verankert und das Ziel ist immer die Tauplitzalm, ein Skigebiet in der Steiermark. Durch seine vollkommene Abgelegenheit, die malerische Kulisse und seine Schneesicherheit zeichnet sich dieses Skigebiet besonders aus. Gerade für Anfänger ist das Gebiet sehr geeignet, da es recht überschaubar ist und viele Anfängerpisten bietet. Aber auch Fortgeschrittene und Profis finden attraktive Pisten auf der Alm vor. Beide Schulen waren in dieser Skisaison wieder einmal gemeinsam im „Naturfreundehaus“ untergebracht, welches sich mitten im Skigebiet, direkt an der Piste, befindet. Die Skifreunde erlebten in ihrer Skiwoche sowohl Sonnenschein als auch Schneefall und fanden bestens präparierte Pisten inklusive Pulverschnee vor.

Neben dem Skifahren wurde den Kindern eine Fülle von Abendaktivitäten geboten:  Es wurde das allseits bekannte Tischtennisturnier ausgespielt, eine Fackelwanderung durch den Schnee gemacht, die Pistenregeln und Lawinengefahren thematisiert, ein Hütten- und Spieleabend durchgeführt und die Wochenaufgabe präsentiert. Weiterhin bildete das Abschlussrennen bei strahlendem Sonnenschein am letzten Skitag einen gelungenen Abschluss des Skikurses, wobei die Kinder in gleichstarken Teams gegeneinander antraten. Sie demonstrierten hierbei ihren Mitschülern, was sie in den fünf Skitagen gelernt hatten.

Auch diese Fahrt auf die Tauplitzalm war für beide Schulen wieder einmal ein voller Erfolg. Die Schüler verstanden sich hervorragend, es entwickelten sich kleinere Freundschaften und Verletzungen blieben aus.

Die Betreuer bedanken sich bei den Schülern für die tolle Mitarbeit und das ausgesprochen gute Verhalten auf der Alm. Ebenso gilt ein großer Dank auch den Fördervereinen der Schulen, die diese Fahrt mitfinanziert haben.

Im nächsten Jahr wird die Skifreizeit vom 11.-17. März angeboten. Voraussetzung an der Teilnahme des Skikurses ist das Absolvieren der Ski-AG. An der Gesamtschule Mücke können Kinder des 7. und 8. Schuljahres an der Skifreizeit teilnehmen, die Gesamtschule Lumdatal bietet für die Sechstklässler in der Gesundheitswoche den Skikurs an. Auf eine rege Teilnahme und eine erlebnisreiche Zeit freuen sich die beiden Schulen schon bereits heute. 

 

Was ist heute noch gutes Benehmen????

Adolph Freiherr Knigges  „Über den Umgang mit Menschen“ frei erzählt für junge Menschen von heute von Schauspieler und Autor Reimund Groß

„ Wahrer Humor und echter Witz lassen sich nicht erkünsteln, nicht erzwingen aber sie würken, wie das Umschweben eines höheren Genius, wonnevoll, erwärmend, Ehrfurcht erregend.“                                 Adolph Freiherr Knigge 

Es war wie eine Zeitreise. Das Rad der Zeit, drehte sich in der Sprache und in der Kleidung rund 300 Jahre zurück. Die Schülerinnen und Schüler der 8.-10. Klassen waren schwer beeidruckt. In der neuen Turnhalle hatten sich alle versammelt und sie lauschten Reimund Groß, der als  Adolf Freiherr von Knigge, eine andere Welt vorstellte.

Dem verstorbenen Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796) ging es um einen verantwortungsvollen, von Respekt und Wohlwollen geprägten Umgang der Menschen miteinander. Völlig desinteressiert war er selbst an Ratschlägen, wie man etwa Rot –und Weißweingläser auf dem gedeckten Tisch richtig platziert oder ob man einen Blumenstrauß mit oder ohne Verpackung überreicht. Aus Ärger über Generationen von Herausgebern, die sein Werk bis zur Unkenntlichkeit entstellt haben, hat sich der verstorbene Freiherr solange im Grabe herumgedreht, bis er als Geist nun wirklich noch einmal in die Welt des 21. Jahrhunderts zurückkehren darf, um mit seinen eigenen Worten, sein eigentliches Anliegen jungen Menschen zu Gehör zu bringen.

„Die Literaturbrauerei“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, literarische Texte aus vergangenen Zeiten jungen Menschen, erfahrbar zu machen. Die Texte wurden intellektuell und sinnlich erlebbar gemacht. Groß vermittelte den  Schüler eine innere Zeitreise. Groß, der wie er selbst sagte, die Vielfalt der Deutschen Sprache sehr liebt, möchte seinen Gästen  so ein Gefühl für die Schönheit der Sprache vermitteln.  „Über den Umgang mit Menschen“ frei erzählt, zeigt auf verblüffend einfache Weise wie hochaktuell Knigges Buch heute ist und wie wichtig im alltäglichen Umgang der Menschen miteinander die Gedanken aus der Aufklärung sind. Mitten in der Schule tauchte der Geist des Freiherrn leibhaftig auf und es war ein großartiger Auftritt.

Reimund Groß wurde auf einem Bauernhof in Nordhessen geboren und die Lyrik und die Deutsche Sprache übten schon früh in seiner Jugend einen Reiz auf ihn aus. Er arbeitet als Schauspieler und Autor auf einem Hof im Havelland. Über die Schauspielschule in Köln, führte auch der Weg zum Staatsschauspiel nach Dresen, in die Staatsoper Unter den Linden bis hin zur Neuköllner Oper. Seit 2007 gehört er zur Literaturbrauerei. Dort kann er seine Neigung zur Literatur mit der Leidenschaft zum Spielen auf wunderbare Art verbinden. Knigge steht für Wertschätzung und Freundlichkeit und nicht für steife Etikette.  Knigge ging es vielmehr um ein konfliktfreies, zivilisiertes und sinnerfülltes Miteinander ohne unnötige Reibungspunkte. Je mehr man also von seinem Gegenüber weiß und Situationen richtig einzuschätzen lernt, desto problemloser läuft das Miteinander ab. Die Erziehung spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Und wer eine gute Beobachtungsgabe hat, kann Höflichkeit auch heute noch peu à peu erlernen. Ganz egal, ob man am Ende dann mit einer Schneckenzange umgehen kann oder nicht.

Rahel ist ein Siegertyp

Es ist schon ein tolles Ereignis und auch ein wunderbares Erlebnis. Rahel Sophie Müller von der Klasse 6b ist nicht nur Klassensiegerin und Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb geworden, sondern auch Kreissiegerin. Die ganze Schulgemeinde freut sich mit ihr. Vor allem aber ihre Klassen- und Deutschlehrerin Erika Spuck und der Förderstufenleiter Markus Günterberg. Zum einen ist es für die Schülerin Rahel Sophie Müller ein ganz persönlicher Erfolg. Aber sie trägt auch den Namen der GSM Mücke nun auf Landesebene hinaus. Al nächstes steht nun der Landesentscheid an und dann kann noch der Weg nach Berlin zum Bundesentscheid kommen. Alle Schülerinnen und Schüler und die gesamte Lehrerschaft freuen sich mit Rahel und drücken ihr die Daumen.

Bücher und Buchpreis hat sie schon bekommen und so bedachte sie diesmal die GSM Mücke mit einem T-Shirt mit Schullogo und einem Kinogutschein. Auf dem Foto wird die Siegerin von ihrer Klasse auf Händen getragen.

Lesenacht mit Gruselgeschichten

Die Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen waren zu einer Lesenacht eingeladen. Das Mediathek-Team mit Nina Pfeiffer, Ilona Zebisch und Gabi Greb hatten das für die Kinder organisiert. Es war richtig kuschelig und heimelig in der Mediathek und die Kinder hatten 3 lange Stunden ihre Freude. Die Werwölfe von Düsterwald, ein Gesellschaftsspiel, machte den nächtlichen Schulbesuchern ganz viel Freude. Angehört wurde auch die Märchen CD Gebrüder Grimm, welche von Schülern gelesen wurde. Der Wolf und die sieben Geißlein war die sogenannte Märcheneinstiegsdroge. Finia Baumgarte und Nicolas Seim lasen auch noch Geschichten vor. In diesem Schuljahr, war es die zweite Lesenacht, organisiert von dem Mediathek-Team. Es macht ihnen ganz viel Spaß und sie sind hingerissen, denn die Kinder sind total begeistert. Das Team hat sich nun zum Ansporn gemacht, den 5. Und 6. Klassen pro Halbjahr eine Lesenacht anzubieten. Für die Schüler und auch die Lehrkräfte ist es eine ganz andere Erfahrung, denn die Lesenacht findet ja in der Freizeit statt.