Aktionen 05/16

Ran an die Platine - Girls Day bei Hürner Schweißtechnik

Vier Mädels aus Schulen in Mücke, Grünberg und Gießen tauschten im Rahmen des Girls Days für einen Tag ihre Schulbänke mit Arbeitsplätzen bei Hürner Schweißtechnik in Mücke-Atzenhain.

Stefanie, Isabell, Alice und Juliane konnten in das mittelständische Industrieunternehmen schnuppern.

Die Mädels schauen hier Mitarbeiter Achim Höres über die Schulter, mit dabei sind Industriemeister ChristianWalther und die Produktmanagerin Nicole Rühl-Jankovic.

Mit Industriemeister Christian Walther erkundeten die Mädels den Betrieb. Nach allgemeinen Informationen wurden beim Gang durch den Betrieb Maschinen und Produkte erläutert. Die Mädchen durften aber auch selbst schweißen oder spezielle Gerätschaften wie beispielsweise Rohrschälwerkzeuge ausprobieren. Darüber hinaus erhielten die von den Gesamtschulen Mücke und Grünberg sowie der Helmut-von-Bracken-Schule in Gießen kommenden Schülerinnen die Chance, mit dem Löten einer Platine ihr kleines eigenständiges Projekt durchzuführen.

Interesse das Werk einmal kennenzulernen, wie Isabell sagt, oder die Aussage von Stefanie »Weil mich das schon sehr interessiert«, waren auch für Alice und Juliane der Grund, sich dafür zu entscheiden, den Girls Day in der Firma Hürner Schweißtechnik zu verbringen. Doch für welchen Beruf sie sich einmal entscheiden, darüber waren sich die Siebtklässlerinnen noch nicht schlüssig.

Dafür bleibt ihnen ja auch noch etwas Zeit zum Überlegen. Der Girls Day soll speziell Mädchen motivieren, vermehrt technische Berufe zu ergreifen. Er soll damit dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in sogenannten »Männerberufen« zu erhöhen, um einen für die Zukunft prognostizierten Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern.

Parlez vous français? FranceMobil vermittelt Sprache auf spielerische Art

Hätte man doch so einen tollen Unterricht schon Mitte der 1970er Jahre gehabt. Und das FranceMobil hat mit Fanette Bossuyt sogar eine echte Französin an Bord. Das Erlernen einer Fremdsprache wird von vielen als schwierig empfunden, besonders, wenn es um die französische Sprache geht. Zumindest sagt man das. Aber ist das richtig?

Fanette Bossuyt bringt Schülern die französische Sprache näher.

Das Programm FranceMobil beweist das Gegenteil, in lockerer Atmosphäre wird jede Sprachbarriere weggefegt. Seit einigen Jahren haben junge Franzosen den Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen. Mit ihren Renaults fahren die FranceMobil- Referenten durch ganz Deutschland.

Im Jahr 2002 wurde das Projekt von der Robert- Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Kürzlich erlebten Schüler und Schülerinnen je eine Unterrichtsstunde der besonderen Art.

Sprachreferentin Fanette Bossuyt, setzte vielfältige Materialien ein, es gab Lieder und altersangemessene Spiele. So hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, Französisch auf authentische Art und Weise zu erleben. Die Schüler und Schülerinnen staunten nicht schlecht, wie viel sie schon verstehen konnten. Am Ende waren sich jedenfalls alle einig: Die Aktionen haben Spaß gemacht und es war eine interessante Abwechslung zum sonstigen Unterricht.

Organisiert wurde das Projekt von der Fachleiterin für Französisch, Katrin Müller.  

Be smart, don`t start: Rauchen?! Nein, danke!

8Gb macht mit ihrem Beitrag zum diesjährigen Kreativwettbewerb die Vorteile des Nichtrauchens für die Klassen 6 und 7 erfahrbar

Im Rahmen ihrer Teilnahme am diesjährigen Kreativwettbewerb innerhalb des Anti-Rauch-Wettbewerbs Be smart, don`t start erarbeitete die Klasse 8Gb einen Infoparcours zu Vorteilen des Nichtrauchens/Nachteilen des Rauchens für die Klassen 6 und 7. Dabei durchliefen die Klassen in vier Kleingruppen den Parcours mit folgenden Stationen: Infostation zu o. g. Themen anhand eines selbst gedrehten Kurzfilms und selbst erstellter Plakate; Wissensquiz; symbolisches Ablehnen des Rauchens durch Umkegeln von Kegeln, die mit Zigarettenfotos beklebt sind, und durch eine Geschicklichkeits-/Teamaufgabe getreu dem Motto des diesjährigen Wettbewerbs: „Im Team und nicht allein sagen wir zum Rauchen Nein.“ Denn hierbei mussten die Schüler(innen) ein selbst gebasteltes Päckchen Zigaretten, das an Seilen hängt und so nur durch die geschickte Teamarbeit bei der Steuerung der Seile bewegt werden kann, symbolisch in den "Mülleimer" (Schuhkarton) befördern.

Der schon genannte selbstgedrehte Kurzfilm, der als Abschluss des Parcours genutzt wurde, verbindet noch einmal alle Elemente. Denn in ihm geht es um ein Mädchen, das aus Unachtsamkeit wegen des Herunterfallens einer Zigarettenschachtel beim Straßeüberqueren angefahren wird und daher in der Klinik beginnt, über die Vorteile des Nichtrauchens/Nachteile des eigenen Rauchverhaltens nachzudenken, was in kurzen Szenen gezeigt wird. So wird der jungen Frau bewusst, dass sie durch das Rauchen viel weniger Geld zur Verfügung hat als ihre gleichaltrigen Freundinnen, sie nicht so fit ist wie die Freunde, die nicht rauchen, und sie bei Wind und Wetter nach draußen muss. Daher beschließt das Mädchen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Fotos zeigen die Klasse 8Gb, die die Schüler(innen) der Klasse 7Rb an den verschiedenen Stationen betreut, und die Schüler(innen) der 7Rb beim Durchlaufen des Parcours.

Ehrungen vor der 3. Runde

Yannis Seim und Maximilian Karbacher hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme an der 3. Runde des Mathematikwettbewerbes durch ihren Kreissieg bzw. 2. Platz in der Kreisausscheidung qualifiziert.
Im Rahmen dieses Landesentscheides wurden beide für ihre bisherigen Erfolge geehrt und sicher für die doch sehr anspruchsvolle Runde motiviert. Bleibt den beiden zu wünschen, dass sie auch diesmal mit ihrem Talent und vielleicht der nötigen Portion Glück erfolgreich sein werden.
Herzlichen Glückwunsch für das bisher Erreichte.

Die Geehrten
Max fällt das Lachen etwas schwer;-)