Im 8. Schuljahr beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler im Fach Physik mit dem Thema Elektrizitätslehre. Der Unterricht fand bei Herrn Hermanni statt und wurde begleitend zur theoretischen Erarbeitung von Formeln und Schaltplänen durch ein praxisorientiertes Werkstück ergänzt: ein LED-Bild, das durch selbst aufgebaute Stromkreise zum Leuchten gebracht wird.
Zunächst erarbeiteten die Klassen die grundlegenden Inhalte der Elektrizitätslehre:
Bauteile eines Stromkreises (Batterie, Schalter, Kabel, Lampe/LED) Reihen- und Parallelschaltungen, Schaltzeichen und Schaltpläne, Leiter und Nichtleiter die Berechnung des notwendigen elektrischen Widerstands, um LEDs mithilfe eines Vorwiderstands sicher zu betreiben.
Im Anschluss setzten die Schülerinnen und Schüler dieses Wissen praktisch um. Dabei lernten sie grundlegende arbeitstechnische Fertigkeiten kennen: Kabel fachgerecht abisolieren, elektrische Verbindungen löten, sowie Stromkreise mithilfe von Lüsterklemmen sicher verbinden.
Hinter einem selbst gestalteten Bild wurden LEDs an ausgewählten Stellen eingebaut und über Kabel, Vorwiderstände und einen Schalter mit einer Batterie verbunden. So entstanden individuelle Werkstücke, bei denen physikalische Zusammenhänge sichtbar und erlebbar wurden.
Das Projekt verband auf sinnvolle Weise theoretische Inhalte und praktische Anwendung: Der korrekte Aufbau von Stromkreisen wurde erprobt. Das Ohmsche Gesetz fand Anwendung bei der Berechnung der Vorwiderstände. Handwerkliche Grundfertigkeiten wurden im physikalischen Kontext angewendet und vertieft.
Am Ende konnte jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes LED-Bild mit nach Hause nehmen – als sichtbares Ergebnis eines Physikunterrichts, der fachliche Grundlagen, praktische Umsetzung und technisches Arbeiten miteinander verbindet.






