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Alle Schüler(innen) werden seit Beginn des Schuljahres 2008/09 nach dem G9-Modell in der Förderstufe und dem gymnasialen Schulzweig ab der 7. Klasse unterrichtet.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Kolleg(inn)en, Eltern und Schüler(innen) in der Förderstufenzeit hat zum Ziel, weitreichende Sicherheit auf verschiedenen Bildungswegen zu vermitteln.
Aufgabe und pädagogische Zielsetzung in der Förderstufe sind:
 die Zusammenarbeit mit den Grundschulen
 die Erleichterung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe I
 die Schaffung von Ordnung und Orientierung in der neuen Schule
 die Förderung der Gemeinschaft und des sozialen Miteinanders
 die fachliche Vorbereitung auf die Arbeit in den Klassen 7–10
 die Verankerung von Werten für die weitere Arbeit
 die Diagnose des momentanen Leistungsvermögens und damit
 die Sicherheit bei der Wahl des weiteren Bildungsganges für Eltern und Schüler(innen)
Die Evaluation der fachlichen Vorbereitung in der Förderstufe erfolgt in den Koordinations- und Fachkonferenzen.
Die Funktion der Förderstufe als „Bindeglied“ zwischen Grundschule und Sekundarstufe I wird durch eine jährlich stattfindende Übergabekonferenz der ehemaligen Klassenlehrer(innen) der 6. Klassen und der neuen Klassenlehrer(innen) der 7. Klassen gestützt.
Aus den Grundschulen Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen, Groß-Felda, Ulrichstein und Gemünden kommen Schüler(innen) an die Gesamtschule Mücke. Es existiert seit vielen Jahren eine gute und schülerorientierte Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und den benachbarten Grundschulen. Die nachfolgend aufgeführten Veranstaltungen und Rituale erleichtern den Eltern, besonders aber den Schüler(innen), den Wechsel von der Grundschule in die Förderstufe der Gesamtschule.

Sie finden in folgenden Arbeitsprinzipien und Ritualen ihren Ausdruck:
1. Infoabende für die Eltern mit sich anschließender Führung der Eltern durch die Gesamtschule Mücke
2. Tag der „Offenen Förderstufentür“:
Schüler(innen) besuchen im Grundschulklassenverband die Förderstufe und nehmen an ausge-wählten Unterrichtsstunden teil.
3. Einladung der Eltern aller 4. Grundschulklassen der abgebenden Grundschulen zu dem jährlich stattfindenden Präsentationstag für die Eltern der Schüler(innen) der Gesamtschule Mücke – alternierend an einem „Tag der offenen Tür“ und an dem „Projekt-Präsentationstag“ im Anschluss an die Projektwoche
4. Möglichst frühzeitige Festlegung der Klassenlehrer(innen) nach der Anmeldung der Kinder
5. Klassenbildung nach folgenden Grundsätzen:
 Schüler(innen) aus einem Ort/Ortsteil bleiben soweit möglich in einer Klasse.
 Auf gewachsene Freundschaften wird versucht Rücksicht zu nehmen.

6. Organisation der ersten drei Schultage mit dem/der neuen Klassenlehrer(in) im Klassenverband unter der Zielsetzung, die neuen Mitschüler(innen) und die neue Schule kennenzulernen
7. Kontaktaufnahme Fö-Klassenlehrer(innen) mit GR-Klassenlehrer(innen)
8. Besuch der Grundschulklassen durch zukünftige Klassenlehrer(in) / Teilnahme am Unterricht und Fragerunde
9. Durchführung einer Übergabekonferenz mit den Klassenlehrer(innen) der Grundschule und den zukünftigen Klassenlehrer(innen) der Förderstufe
10. Kooperation mit den zuständigen Beratungs- und Förderzentren; Abstimmung der Weiterführung von Fördermaßnahmen für Schüler(innen), welche während ihrer Grundschulzeit Förde-rung über das zuständige Beratungs- und Förderzentrum erhielten
11. Willkommensfeier mit Eltern am 1. Schultag der neuen Fünftklässler
12. Regelmäßige Konferenzen und Absprachen zwischen den 4 Schulen
13. Informationsabend der Schulzweigleiter(innen) für die Eltern über die Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit und die Weiterqualifizierungsmöglichkeiten der Schüler(innen) der 6. Klassen

Die Arbeit in der Förderstufe
Die Gesamtschule Mücke hat eine Förderstufe und ein gegliedertes System mit dem Hauptschul-zweig, dem Realschulzweig und dem Gymnasialzweig ab der 7. Jahrgangsstufe.
Der Übergang von der Förderstufe in das gegliederte Modell erfolgt im Rahmen zweckbestimmter Konferenzen, intensiver Beratung und Information der Elternschaft an Elternabenden und in Einzel-gesprächen.
In der Förderstufe werden die Schüler(innen) gemeinsam im Klassenverband unterrichtet, ab der 6. Klasse gibt es eine leistungsbezogene Differenzierung in Mathematik und in Englisch (3er-Differen-zierung). Für Schüler(innen), welche im Fach Deutsch besonderer Förderung bedürfen, ist eine wö-chentliche Deutsch-Förderstunde bei der Deutschlehrkraft eingerichtet. Im Fach Mathematik wird ein wöchentlich stattfindender Förderkurs in der 7. Stunde angeboten.
In den beiden Förderstufenjahrgängen unterrichten seit längerem bewährte Teams von Lehrkräften, die in fachbezogener Kooperation und mit einem stundenmäßig hohen Unterrichtseinsatz in ihren Klassen arbeiten.
In der Förderstufe ist eine Klassenlehrerstunde fest im Stundenplan verankert
Themen der wöchentlichen Klassenlehrerstunde sind:
 Klassenämter
 Mitteilungshefte
 Klassendienste
 Planung von Klassenaktivitäten
 „Demokratie lernen“ mittels Realisierung der Klassenrat-Methode
 unterrichtliche Organisation und soziales Lernen

Die Kolleg(inn)en der Förderstufe führen unterrichtliche Rituale als feste Absprachen und Vereinbarungen durch, die regelmäßig praktiziert werden und deren Ablauf alle Schüler(innen) sowie alle Lehrkräfte kennen.