„Sicherheit geht vor!“ – unter diesem klaren Leitsatz stand ein besonderer Projekttag an der Gesamtschule Mücke. Martin Fischer von der Verkehrswacht Vogelsbergkreis war mit einem Team engagierter Helfer vor Ort, um die Schülerinnen und Schüler auf eindrucksvolle Weise für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Dass Theorie gut, praktische Erfahrung aber unersetzlich ist, bewiesen die verschiedenen Stationen auf dem Schulgelände. Im Mittelpunkt standen drei Simulatoren, die für Staunen und nachdenkliche Gesichter sorgten.

Besonders umlagert war der Überschlagsimulator: Hier erfuhren die Teilnehmenden am eigenen Leib, welche Kräfte wirken, wenn sich ein Auto auf den Kopf dreht – und warum der Sicherheitsgurt im Ernstfall die einzige Lebensversicherung ist. Wer sich lieber auf die Straße konzentrierte, konnte am Fahrsimulator virtuelle brenzlige Situationen meistern. Ergänzt wurde das Angebot durch die Alkoholbrille, die eindrucksvoll demonstrierte, wie massiv Wahrnehmung und Reaktionsvermögen schon bei geringem Alkoholeinfluss eingeschränkt sind.

„Es ist uns ein großes Anliegen, gerade junge Fahrerinnen und Fahrer für die Risiken zu sensibilisieren“, betonte Martin Fischer während der Aktion. Ziel sei es, durch diese hautnahen Erlebnisse ein dauerhaftes Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten zu schaffen.

Die Resonanz war durchweg positiv. Viele Jugendliche zeigten sich beeindruckt von der Realitätsnähe der Simulationen und gaben an, wertvolle Erkenntnisse für ihre eigene Teilnahme am Straßenverkehr mitgenommen zu haben.

Mit dieser Aktion unterstreicht die Verkehrswacht Vogelsbergkreis erneut ihr langjähriges Engagement für die Sicherheit in der Region. Ein Tag, der vielen Teilnehmenden vor Augen geführt hat: Umsicht und Vorsicht sind die besten Beifahrer.

 

 

 

 

Sicherheit hautnah erleben: Verkehrswacht begeistert an der Gesamtschule Mücke