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Seit vielen Jahren ist eine Fahrt in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald fester Bestandteil des Schulprogramms der Gesamtschule Mücke. Nach einer Corona-Zwangspause in den letzten beiden Jahren machten sich die Abschlussklassen aller Schulzweige im März wieder auf den Weg zur Gedenkstätte. Sie waren im Geschichtsunterricht auf diesen Ort des nationalsozialistischen Terrors vorbereitet worden und konnten sich nun ein eigenes Bild von den furchtbaren Geschehnissen zur Zeit des „Dritten Reiches“ machen.

Bereits bei der Anfahrt über die sogenannte „Blutstraße“, die die Häftlinge in Zwangsarbeit selber hatten bauen müssen, wurde die Stimmung deutlich gedrückt. Schnell bemerkten die Schüler dann vor Ort auch den eiskalten Wind, der ein Kennzeichen der Lage des Konzentrationslagers ist. Auf geführten Touren durch den Ort des Grauens lernten sie Stätten von Zwangsarbeit, Hinrichtungen, Folter und Hunger auf dem Gelände kennen. Viele konnten kaum fassen, was sich dort in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus abgespielt hatte.

Tief beeindruckt traten die Klassen am Nachmittag die Heimfahrt an, in der Hoffnung, dass solche Unmenschlichkeit sich niemals wiederholen möge.

Schüler beeindruckt von Gedenkstätte Buchenwald